Kraftfutter Pferd

Kraftfutter für Pferde im Sack: klassische Mischungen, strukturreiche Sorten, Fasermischungen für empfindliche Pferde und Sportfutter für Pferde im Training. Die Marken sind St. Hippolyt, Derby, Mühldorfer, Saracen, Eggersmann und Cavalor. Alles ab Lager in Vlotho, mit Lieferung in die Region oder Versand in ganz Deutschland.

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Das Wichtigste vor dem Kauf

  • Energiegehalt an der tatsächlichen Arbeit ausrichten
  • Tagesmenge auf mehrere Mahlzeiten verteilen
  • Vor dem Kraftfutter immer Raufutter geben
  • Bei Stärkeempfindlichkeit getreidefreie Mischung prüfen
  • Für die Umstellung ein bis zwei Wochen einplanen

Welche Sorten gibt es bei Kraftfutter Pferd?

Sorte Geeignet für Hinweis
Pelletiertes Kraftfutter Genaue Dosierung Staubarm, kein Aussortieren möglich
Strukturreiches Kraftfutter Längere Fresszeit Mehr Kaubewegungen je Portion
Getreidefreies Kraftfutter Stoffwechselempfindliche Pferde Energie aus Fasern und Ölen statt Stärke
Hochenergetisches Sportfutter Pferde im harten Training Nur sinnvoll, wenn die Leistung wirklich abgerufen wird
Haferfreie Mischungen Pferde, die auf Hafer reagieren Energie kommt aus anderem Getreide oder Fasern

Worauf ist bei der Auswahl von Kraftfutter Pferd zu achten?

Hier stehen die Mischungen, die als Kraftfutter deklariert sind. Vier Richtungen gibt es.

Der Standard. Derby Standard ist die klassische Mischung für Pferde im normalen Freizeitbetrieb, im 25-Kilo-Sack.

Struktur und Fasern. St. Hippolyt Struktur Energetikum, Mühldorfer iQ Struktur Plus und Saracen Super Fibre Mix holen die Energie stärker über Fasern. Gefragt sind sie bei Pferden, die Getreide nicht gut vertragen, passend dazu Stoffwechselfutter.

Leichte Mischungen. St. Hippolyt Hesta Mix light energy und Eggersmann Vitalize Relax Plus sind für Pferde gedacht, die wenig gearbeitet werden, aber trotzdem etwas im Trog brauchen.

Sportfutter. Cavalor Superforce, Saracen Re-Leve Mix und Mühldorfer iQ Active2 sind auf Pferde im harten Training ausgelegt. Die Energie gehört dann auch abgerufen.

Die große Auswahl an Müslis und Pellets steht unter Kraftfutter und Müsli. Welche Mischung zur Arbeit deines Pferdes passt, besprechen wir gern mit dir.

Häufige Fragen zu Kraftfutter Pferd

Wann braucht ein Pferd Kraftfutter?
Wenn Heu und Weide den Energiebedarf nicht mehr decken, also bei regelmäßiger Arbeit, im Wachstum, in der Zucht oder bei Pferden, die schlecht zunehmen. Ein Freizeitpferd mit leichter Arbeit und gutem Heu kommt dagegen oft ohne aus und braucht nur die Grundversorgung mit Mineralstoffen.
Wie oft sollte man Kraftfutter füttern?
Besser mehrere kleine Mahlzeiten als eine große. Der Pferdemagen ist klein und auf kontinuierliche Aufnahme ausgelegt, große Portionen auf einmal belasten die Verdauung. Wenn die Tagesmenge hoch ist, teile sie auf und gib vorher immer Raufutter.
Was ist der Unterschied zwischen Kraftfutter und Müsli?
Müsli ist eine Form von Kraftfutter, erkennbar an der strukturierten Mischung aus Flocken, Pellets und oft Kräutern. Unter Kraftfutter fallen daneben pelletierte Mischungen und klassisches Getreide. Entscheidend ist nicht die Form, sondern wie viel Energie und Stärke dein Pferd darüber bekommt.
Für wen eignet sich getreidefreies Kraftfutter?
Für Pferde, die wenig Stärke bekommen sollen. Statt Getreide liefern diese Mischungen Energie über Fasern, Öle und Ölfrüchte. Gefragt sind sie bei stoffwechselempfindlichen Pferden und bei solchen, die auf Getreide gereizt reagieren. Liegt eine Diagnose vor, stimm die Auswahl mit dem Tierarzt ab.
Wie stellt man Kraftfutter richtig um?
Nimm dir ein bis zwei Wochen Zeit und mische das neue Futter in steigendem Anteil unter das alte. Die Darmflora braucht diese Zeit, um sich anzupassen. Ein abrupter Wechsel ist einer der häufigsten Auslöser für Verdauungsprobleme.